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Aminosäuren

Freie Aminosäuren in Pflanzen haben eine sehr wichtige Rolle in dem sogenannten Zitronensäure-Zyklus oder Krebs Zyklus. Das ist eine Serie von chemischer Reaktionen, die von allen aeroben Organismen verwendet wird um Energie zu generieren für Pflegung, Wachstum und Produktion. Aminosäuren werden durch den Krebs-Zyklus konvertiert in Glucose für Energie oder für Speicherung als Glykogen, Stärke und Fett. In Zeiten von erhöhter Belastung infolge Dürre, Verwendung von Pflanzenschutz, Krankheiten usw., können Aminosäuren verwendet werden um Stress zu reduzieren. Siehe Bild:

Aminosauren - Krebszyklus - freie Aminosauren

Aminosäuren: Nachteile von chemisch hydrolysierten Aminosäuren

  • Die meisten südeuropäischen Produzenten, z.B. Spanien, Italien, arbeiten mit Restprodukte (Collagen) von Gerbereien. So könnte man argumentieren, dass das Ausgangsmaterial kein Ergebnis eines sauberen Herstellungsprozesses ist. Um die freien Aminosäuren dieser Kollagenprodukte zu erhalten sollten diese Produkte chemisch hydrolysiert werden um die freien Aminosäuren zu erhalten. Dies ist nicht verhandelbar. Man muss eine chemische Behandlung verwenden um freie Aminosäuren in einem akzeptablen Prozentsatz zu erhalten. Siehe Bild:

     

  • Es gibt Unternehmen die behaupten Kollagen enzymatisch oder thermisch zu hydrolysieren aber in diesen Fällen ist der Anteil der freien Aminosäuren sehr niedrig (das ist oft der Grund, dass es nicht in Analysen genannt wird); 
  • Während der chemischen oder alkalischen Hydrolyse werden alle Proteine racemisiert und verlieren ihr ursprüngliches Quellenmaterial und ein Teil ihrer phytohormonaler Aktivität und, außerdem, d-aminosäuren können entstehen die eine negative Auswirkung haben könnten; 
  • Der Prozentsatz an Stickstoff sagt gar nichts über die Qualität des Produkts, sondern der Anteil der freien L-Aminosäuren und Oligopeptiden ist wichtig in dieser Art von Produkten (je höher der Prozentsatz, desto besser es ist) sowie das Fehlen der D-Aminosäuren. Also, die wichtige Frage ist: was ist der Prozentsatz der L-A-Aminosäuren und Oligopeptiden und D- Aminosäuren in diesen Produkten. So kann man einen fairen Vergleich machen. Man sollte immer um eine Analyse von einem unabhängigen Labor.

Vorteile unserer enzymatisch hydrolysierten Aminosäuren

  • Unsere Aminosäuren werden durch enzymatische Hydrolyse erhalten, ein pharmazeutisches und sauberes Verfahren, das sehr eng kontrolliert wird. 
  • Unsere Aminosäuren werden durch enzymatische Hydrolyse erhalten (es gibt keine racemisierte Proteine) in welchem Verfahren die Aminosäure der Proteine abgebaut werden durch einen natürlichen Prozess in L-A-Aminosäuren und oligopeptiden Aminosäuren. Dies sind relevante Pflanzen Aminosäuren. Während dieses Prozess gibt es keine d-Aminosäuren. 
  • Unsere Aminosäuren sind nicht vergleichbar mit anderen Produkten die aus Gerbereien erhalten werden oder von Hauptschuppen gemacht werden, weil der Qualität ihres Quellenmaterials, der Produktionsprozess und der entsprechende Prozentsatz der L-a- Aminosäuren und Oligopeptiden viel höher sind und es keine d- Aminosäuren gibt. Zusätzlich haben unsere Aminosäuren eine hohe und ausgewogene L-Aminosäuremuster.

Aminosäuremuster enthält 20 Arten von L-Aminosäuren

L- Aminosäuren – auch als freie Aminosäuren bekannt – bestehen aus mehreren Aminosäuren Elemente. Alle diese Aminosäure Elemente zusammen bilden die sogenannte Aminosäuremuster. Ein Aminosäuremuster besteht aus 20 Elemente. Jedes Aminosäure Element hat eine wichtige und spezifische Funktion in der Entwicklung einer Pflanze.

Die 20 freie L- Aminosäuren sind: Alanine, Arginine, Asparaginsäure, Cystin, Glutamin, Glycin, Histidin, Hydroxyprolin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Taurin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin.


In der folgenden Übersicht ist klar zu sehen welche Art von L- Aminosäuren verantwortlich ist für welche Funktion in Pflanzen.

 

Funktion in Pflanzen Verantwortliche(s) Aminosäuren Element(e)

Wurzelentwicklung

Methionin & Arginin
Widerstand gegen Stressbedingungen Prolin, Valin, Serin, Lysine, Glutaminsäure und Cystein
Stickstoff Reserve Glutamin, Asparagin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Arginin und Prolin
Hormonvorstufen Tryptophan & Methionin
Aromavorstufen Valin, Leucin, Isoleucin und Alanin
Geschmacksvorstufen Alanin, Glycin und Prolin
Farbvorstufen Phenylalanin
Zunahme der (Pollen) Keimung Prolin und Glutaminsäure
Zunahme der Keimung der Samen Prolin
Photosynthese und Chlorophyllverstärkung Alanine, Glycin, Lysine, Glutaminsäure & Prolin
Komplexierungskapazität Glycin, Glutaminsäure und Asparaginsäure
Antioxidationskapazität Histidin, Cystein, Tryptophan, Lysin, Methionin und Threonin
Osmoregulation Prolin
Regulierung der Stomata Alanin, Glutaminsäure, Lysine, Prolin und Methionin

Was passiert, wenn man zu viele Aminosäuren verwendet? Werden die Pflanzen sterben?

Zu viel ist nie gut. Zu viel Salz gibt Ihnen Bluthochdruck, zu viel Fett gibt Ihnen einen Herzinfarkt, zu viel Sonne gibt Ihnen Hautkrebs usw.

Es ist nicht anders in Pflanzen: zu viel Dünger vergiftet den Boden und die Pflanzen als nächstes, zu viele Pestizide schädigen den Menschen, den Lebensraum und die Pflanzen und zu viel Sonnen führt zu Verbrennung und Austrocknung.

Biologisch aktive Aminosäuren (L- Aminosäuren) sind nicht aggressiv wie Dünger oder Pestiziden, so dass die Chance einer Schädigung durch eine Überdosierung von L-Aminosäuren Null ist. ABER...

Aminosäureprodukte können D- Aminosäuren, Hilffstoffe und/oder Raufutter enthalten wie Salze (insbesondere Natrium – in geringerem Maße – Chlorid-Salze) und Schwermetalle, die Schaden anrichten können.

Genau wie es Tausende von verschiedenen Arten von Wein gibt die sich in Zusammensetzung und Qualität unterscheiden (z.B. je nach Rohstoff, in diesem Fall die Qualität der Traube), gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Aminosäuren Produkte, die besser oder schlechter sind. Um das Beste aus Aminosäureprodukte zu erhalten, wäre es ratsam, die Qualität des Aminosäureproduktes sorgfältig zu beachten.

Verschiedene Aminosäuren erhältlich, mit großen Qualitätsunterschieden. Achten Sie sorgfältig auf das, was Sie kaufen.

Es gibt viele Aminosäure-Produkte, die definitiv nicht alle gleich sind. Der Rohstoff, die Hilfsstoffe, die Zusätze, Raufutter und das Herstellungsverfahren variieren je nach Produkt. Grundsätzlich gilt:  

Rohmaterial hat einen tierischen oder pflanzlichen Ursprung oder eine Mischung von beiden. Die meisten Aminosäure-Produkte sind hergestellt aus Stoffen, die Kollagen enthalten (Huf, Horn, Knochen, Haut, Venen, Gelatine) und einige bestehen aus Rückständen (Fermentationen, pharmazeutische Prozesse). Tierische Produkte enthalten höhere Mengen an Aminosäuren als pflanzliche Produkte.

 

Aminosäuren, die aus Kollagen erhalten werden, werden hauptsächlich durch chemische Umwandlungen (Hydrolyse) erhalten. Dies ist notwendig, um das harte Kollagenmaterial aufzubrechen. Der Nachteil der chemischen Hydrolyse ist, dass viele der Aminosäuren im Herstellungsprozess zerstört werden, was letztendlich ein Produkt mit nur einigen Aminosäuren in höheren Konzentrationen ergibt. Dies kann durch ein Aminosäureprofil sichtbar gemacht werden. Bei der chemischen Hydrolyse entstehen etwa 50% D-Aminosäuren, die von Pflanzen nicht genutzt werden können. Schließlich sind die Konzentrationen von Raufutter (Schermetalle, Salz) in chemisch hydrolysierten Produkten relativ hoch.

 

Enzymatisch erhaltene Produkte bestehen hauptsächlich aus L-Aminosäuren, die von der Pflanze verwendet werden können, und sie haben ein breiteres, abwechslungsreiches Aminosäureprofil, da bei der enzymatischen Hydrolyse keine Zerstörung von Aminosäuren vorliegt.

 

Die Rohstoffe, die für enzymatischen Hydrolyse geeignet sind, enthalten im Allgemeinen weniger Raufutter, aber einige Produzenten fügen Salz als Konservierungsmittel oder Dünger hinzu. Eine einfache EC-Messung kann den Salzgehalt eines Produktes anzeigen. Aminocore Produkte haben einen EC-Wert von weniger als 25 mS/cm, während der EC-Wert eines Produktes aus ähnlichen Stoffen einen Wert von mehr als aufweist. Dieses letzte Produkt konnte mehr als ein (teurer) Dünger als ein reines Aminosäureprodukt gesehen werden.

 

Schließlich ein Wort über den Unterschied zwischen pflanzlichen und tierischen Aminosäure-Produkte. Es gibt absolut keinen Unterschied zwischen dem Aufbau oder dem Betrieb der gleichen Art von Aminosäuren aus Pflanzen oder Tieren. Die gesellschaftliche Diskussion betrifft vor allem den Produktionsprozess (chemische Hydrolyse versus enzymatische Hydrolyse) und das mit dem Rohstoff (Mikroben, Raufutter und Prionen) verbundene Risiko. Nicht-Kollagen-verwandte tierische Aminosäureprodukte, die enzymatisch hydrolysiert sind und die geringe Mengen an Mikroben und Raufutter enthalten, sind sicherheitstechnisch zumindest ähnlich wie pflanzliche Produkte.

 

Das Vorhandensein von Prionen in tierischem Material ist aus der BSE-Krise bekannt, aber nicht so bekannt ist die Tatsache, dass Prionen auch in Pflanzen, Boden, Hefen und Dung nachgewiesen worden sind. Außerdem werden tierische Restprodukte jetzt viel strenger kontrolliert als pflanzliche Produkte.   Als Ausgangsmaterial für unsere Aminosäureprodukte verwenden wir 100% enzymatisch hydrolysiertes Material, aus dem wir zunächst eine Humanmedizin entfernen. Das zeigt die Sicherheit unseres Rohstoffes sehr gut. Selbstverständlich garantieren wir auch geringe Mengen an Raufutter und Mikroben.

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